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J. Glinker: "Neuanfang in der Regionalliga"

von T. Schlitzke


J. Glinker (Foto: Firo)

Jan Glinker ist die Nummer eins beim 1. FC Magdeburg. 2014 wagte der langjährige „Unioner“ den Schritt zurück in die Regionalliga – nach vielen Jahren der 2.Bundesliga. Für beide erwies sich dieser Wechsel aber am Ende als Glücksgriff, wie Glinker gegenüber torwart.de erzählt.

Der Abschied nach 12 Jahren und 232 Spielen für die erste und 8 Spielen für die zweite Mannschaft von Union Berlin im Jahr 2014 fiel Unions „Legende“ Jan Glinker durchaus schwer. Auch war er etwas enttäuscht über den Abschied, wie er im Gespräch mit torwart.de zugibt: „Anfangs war ich enttäuscht, aber es war absehbar, dass ich keine Vertragsverlängerung erhalten.” Der Torhüter war bei den Union-Fans beliebt und wurde insgesamt viermal (2007 bis 2009, 2012) zum „Unioner des Jahres“ gewählt. Seinen Abschied von den Köpenickern gab er am 11. Mai 2014, dem letzten Spieltag der Saison 2013/14, bei 1:1 im Spiel gegen den TSV 1860 München.

Rückschritt als Fortschritt

Von der 2.Liga ging es für Glinker in die Regionalliga zurück – zum 1.FC Magdeburg. Kein leichter Schritt, wie der Torwart zugeben muss: „Sportlich war es auf jeden Fall ein Rückschritt. Ich wollte aus familiären Gründen nah meiner Heimat Berlin sein und da war Magdeburg als anstrebender Aufsteiger eine spannende und nahe liegende Option. Dass Magdeburg sehr ambitioniert ist, hat sich in meinen Augen bestätigt.“ So kann er heute auch mit Stolz dann sagen: „Der Wechsel nach Magdeburg war für mich die richtige Entscheidung.“

Infos zu J. Glinker:
  • Nationalität: deutsch
  • Geburtstag: 18.01.1984
  • Größe: 1,87 m
  • Verein: 1.FC Magdeburg
  • Bisherige Vereine: Union Berlin, Hertha BSC, FC Berlin
  • Besonderes:: Jan Glinkers Eltern waren in der DDR sportlich aktiv: Seine Mutter Petra war Leichtathletin, sein Vater Matthias Volleyball-Nationalspieler. Glinkers älter Bruder Sven war ebenfalls Volleyball-Nationalspieler.

Viele Torhüter scheuen sich, in untere Ligen zu gehen. Dafür hat Glinker auch Verständnis: „Grundsätzlich kann ich das verstehen. Natürlich spielen dabei auch finanzielle Belange eine Rolle, aber im Vordergrund steht immer das Sportliche: im Tor zu stehen.“ Und die Erfolge kamen schnell: Am 31. Mai 2015 stieg er mit der Mannschaft nach den Relegationsspielen gegen Kickers Offenbach in die 3. Liga auf. Glinker heute: „Wichtig war, dass wir aufsteigen. Das konnten wir mit den erfolgreichen Relegationsspielen erreichen. Die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost 2015 war dennoch der erste Schritt in Richtung Liga 3.“ Mit dem Verein und der Stadt kann er sich dabei voll identifizieren: „Die Fankultur zeichnet Magdeburg und den Verein besonders aus. Die Entwicklung ist gerade durch die erfolgreiche letzte Saison extrem positiv. Diese Stadt ist fußballverrückt und trägt das gern nach außen. Auch in dieser Saison setzt sich dieser Trend mehr als erwartet fort.“ Das zeigt sich auch im Torwarttraining: „Bislang hatte ich all' den Jahren immer eine gute Beziehung zu meinen Torwarttrainern. Das hat sich hier beim 1. FC Magdeburg mit Jo Stock fortgesetzt. Er arbeitet sehr akribisch, das ist ein Schlüssel zum Erfolg.“ Und auch mit seinem Konkurrenten, Matthias Tischer, kommt er gut klar: „Wir kommen super miteinander klar. Es herrscht ein gesunder Konkurrenzkampf zwischen uns beiden. Genau so muss es aber auch sein.“

Harmonie und gute Ergebnisse

Diese Harmonie zeigt sich auch in den Leistungen: Obwohl der 1. FC Magdeburg Aufsteiger ist, gilt er als eines der Überraschungsteams in der Liga und liegt aktuell auf Plaz fünf. Das untersteicht auch der Keeper: „Ja, ich bin sehr zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf. Natürlich gibt es auch Ausnahmen. In einigen Partien haben wir kurz vor Ende der Spielzeit noch Punkte liegen lassen. Aber insgesamt sind wir auf einem guten Weg.“ Als weitere Ziele denkt Glinker erst einmal kurzfristig und will sich voll auf die Rückrunde konzentrieren: Ich will konstant weiter meine gute Leistung abrufen und schauen, dass wir als Team möglichst schnell die 43 Punkte einfahren.“ Abschließend unterhalten wir uns mit ihm dann doch noch etwas über die weitere Zukunft und die Frage, ob es ältere Torhüter immer schwerer haben, noch einen Platz in den Teams zu finden. Dem stimmt Glinker zu: „Die Tendenz geht in Richtung junge Torhüter, am besten mit viel Erfahrung. Das ist sicher verständlich. Doch diese Mischung zu finden ist schwer, wie in jedem Berufsfeld.“

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