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Stefan Radunovic: „Mit Social-Media zum Erfolg“

von T. Schlitzke


Stefan Radunovic: „Mit Social-Media zum Erfolg“ (Foto: privat)
Thomas Gebauer (Foto: Furtner)

Stefan Radunovic gilt als eines der größten Torwarttalente auf dem Balkan. Der Keeper aus Montenegro durchlief sämtliche Jugendnationalmannschaften. Dennoch verlässt er sich nicht nur auf Berater, sondern sucht auch aktiv via Social-Media nach neuen Klubs. Der Keeper ist 22 Jahre und 188cm groß.

torwart.de: Stefan, du bist bei XING, LinkedIn und Facebook aktiv. Wie kommt es dazu?

Stefan Radunovic: Ich denke, dass heutzutage Talent alleine nicht mehr ausreicht, um einen Verein zu bekommen. Vor allem auch bei uns auf dem Balkan. Dort gibt es in Serbien, Bosnien und auch Montenegro viele gute Talente. Die meisten haben schnell einen Berater mit den richtigen Kontakten und danach kommt es auf Glück an. Ich wollte es beim Glück nicht belassen und suche selbst aktiv nach Kontakten.

torwart.de: Bist du denn erfolgreich damit?

Radunovic: Auf jeden Fall. Ich habe schon einige Torwarttrainer online gefunden und wurde auch schon zu diversen Probetrainings eingeladen. Es zeigt also, dass dieser Weg auch funktionieren kann. Wer mir übrigens folgen will, kann das hier machen: https://www.facebook.com/radunovics/

torwart.de: Wie bist du eigentlich ins Tor gekommen?

Radunovic: Mein Vater war schon Fußballspieler und ich bin seiner Empfehlung gefolgt, es doch auch auszuprobieren. Aber der Wunsch meiner Mutter war es, dass ich Torwart werde. Ich habe beim Judo ja gelernt, wie man fällt. Das konnte ich dort gut anwenden.

torwart.de: Wie ist deine erste Karriere denn verlaufen?

Radunovic: Mit acht Jahren habe ich beim F.K. Ribnica in Podgorica angefangen. Ich hatte zwar Talent, aber wollte das Judo nicht ganz aufgegeben. Dann bin ich zur School of Football Bubamara (später Football Club Bubamara) gewechselt, eine spezielle Schule mit Fokus auf Fußball. Wir hatten dabei in drei Saisons über 300 Tore geschossen und nur vier Gegentore bekommen. Nach einem Wechsel zu F.K. Buducnost landete ich beim F.K Kom, wo ich es dann in die U17 Nationalmannschaft geschafft hatte.

torwart.de: Was bedeutete dir erstmalig dieser Einsatz?

Radunovic: Das war für mich eine große Ehre. Es ist zwar „nur“ die U17, aber für das eigene Land zu spielen, war toll.

torwart.de: Danach ging es ja richtig los für dich.

Radunovic: Ja, beim F.K. Kom spielte ich mit 16 Jahren und fünf Monaten bereits als jüngster Spieler in der ersten Liga in Montenegro. Auch wurde ich zu weiteren Länderspielen eingeladen. Die Erfahrung in der ersten Liga half mir sehr. Als mein Verein bankrott ging spielte ich noch für den F.K. Mladost. Dennoch wollte ich es im Ausland versuchen, weil die Möglichkeiten in Montenegro ja eher überschaubar sind.

torwart.de: Du bist in Ungarn gelandet.

Radunovic: Ja, beim Pécsi Mecsek Football Club (PMFC). Dort spielte ich für die U19 und war auch im Training des Profivereins. Der Wechsel tat mir gut und das Niveau in Ungarn ist natürlich schon deutlich über dem in Montenegro. Auch wenn die Torhüter sich in der Qualität nur wenig unterschieden.

torwart.de: Danach hattest du etwas Pech.

Radunovic: Ja, ich spekulierte auf einen Wechsel nach Österreich zu First Vienna, doch der Vertrag kam plötzlich nicht zu Stande, weil im letzten Moment der Manager sich nicht mehr gemeldet hatte. Aber ich habe nicht aufgegeben und dann einfach weitere E-Mails geschrieben.

torwart.de: Wie würdest du eigentlich die Torhüter vom Balkan beschreiben?

Radunovic: Wir sind technisch absolut gut ausgebildet. Bei uns wird Wert auf eine gute Technik gewählt. Gute Reflexe alleine reichen hier icht. Aber eines ist hier anders: Man mag nicht, dass wir ins Fitnessstudio gehen. Was ich aber nicht förderlich finde, da ein gute Torwart Athletik braucht.

torwart.de: Wer ist eigentlich dein Vorbild?

Radunovic: Manuel Neuer! Den verfolge ich natürlich auch auf Facebook (lacht). Generell sind die deutschen Torhüter die besten für mich.


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