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Thomas Dähne "Hautnah" bei torwart.de

"Ich muss weiter hart an mir arbeiten!"

von Henrik Stadnischenko / April 2013

Thomas Dähne (Foto GEPA)
Thomas Dähne mit Maske nach einem Nasenbeinbruch (Red Bull Salzburg)
Thomas Dähne mit der U17 bei der WM in Mexiko (Foto Firo)

Deutscher U-19-Nationaltorhüter, dritter Torhüter bei Red Bull Salzburg und zeitgleich Stammkeeper beim Red Bull „Farmteam“ FC Liefering. Thomas Dähne kann trotz seiner erst 19 Jahren schon einiges in seiner Laufbahn vorweisen. Im Interview mit torwart.de sprach der sympathische Bayer über seine Zukunftspläne, sein Verhältnis zu den anderen Torhütern und schöne Fußballerlebnisse.

torwart.de: Wie bist du zum Fußball gekommen und insbesondere auf die Torhüterposition?

Thomas Dähne: Mich hat Fußball schon immer fasziniert und ich war schon als kleines Kind total begeistert. Irgendwann hat der Vater, von meinem besten Freund Robert Völkl mit dem ich jetzt noch zusammenspiele, einmal zu mir gesagt, ich solle doch mal mitgehen zum Training. Dieses besagte Training hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich seit meinem 6. Lebensjahr im Tor stehe.

torwart.de: Dann ging es für dich vom „kleinen“ TSV Rosenheim zum „großen“ Red Bull Salzburg ein Riesenschritt?

Dähne: In Rosenheim hatte ich eine super Zeit und konnte sehr viel lernen, vor allem war es wichtig für mich auf höherem Niveau zu spielen als bei meinem Heimatverein FV Oberaudorf. Als ich dann mit 13 Jahren bei einem Turnier von Red Bull gesichtet und zum Probetraining eingeladen wurde war ich total fasziniert von dem super Umfeld. Eine Woche später bekam ich sogar einen Anruf von Red Bull, dass sie mich gerne haben wollen aber erst im Jahr 2008. Kurze Zeit später ereilte mich ein Schicksalsschlag: Mein Opa verstarb. Wenige Tage darauf bekam ich die Nachricht, dass Red Bull mich sofort haben wollte. Für mich war das die schwerste Entscheidung meines Lebens, weil ich nicht von Zuhause weg wollte. Ich entschied mich dann doch dafür ins Internat nach Salzburg zu gehen. Im Nachhinein war es die richtige Entscheidung.

torwart.de: Wie gut ist dein Kontakt noch in deine Heimat Rosenheim?

Dähne: Naja, nicht mehr so gut. Mit ein paar wenigen Spielern habe ich noch Kontakt.

torwart.de: Schaust du dir eine Menge von deinen Torhüterkonkurrenten Alexander Walke und Eddie Gustafsson ab?

Dähne: Für mich ist es sehr wichtig, mit zwei erfahrenen Torhütern arbeiten zu können, weil ich noch sehr jung bin. Bei Alex und Eddie kann ich mir sehr viel abschauen, wie sie manche Sachen mit sehr Übersicht und Routine lösen.

torwart.de: Wie ist dein Verhältnis zu den anderen Torhütern?

Dähne: Ich habe zu beiden Torhütern ein sehr gutes Verhältnis. Wir reden viel miteinander und haben viel Spaß.

torwart.de: Wie würdest du dich als Torwart beschreiben?

Dähne: Ich würde mich als sehr offensiver, kommunikativer und beidfüssiger Torwart beschreiben. Ich versuche immer der Mannschaft zu übermitteln, dass hinter ihnen noch einer ist, auf den sie sich zu einhundert Prozent verlassen können.

torwart.de: Wo liegen deine Stärken und deine Schwächen?

Dähne: Zu meinen Stärken zähle ich meine Beidfüssigkeit, und dass ich konsequent eine Aktion durchziehe, sobald ich mich dazu entschlossen habe. Stark verbessert hat sich mittlerweile auch meine Kommunikation auf dem Platz. Im Flankenbereich muss ich noch weiter an mir arbeiten.

torwart.de: Wie wichtig ist es als junger Torhüter, mental stark zu sein?

Dähne: Sehr wichtig. Wenn man als Torhüter mental schwach ist, wird man leicht unruhig und unkonzentriert. Dadurch passieren leichtsinnige Fehler, die fatal werden können.

torwart.de: Welcher Trainer hat dich bisher am meisten geprägt?

Dähne: Ich hatte sehr viele gute Trainer, aber als Torwarttrainer hat mich bisher Werner Pentz am meisten geprägt. Als Mannschaftstrainer Christian Haas und Robert Ibertsberger.

torwart.de: Hast du ein Vorbild und wenn ja warum?

Dähne: Manuel Neuer. Er verkörpert, das moderne Torwartspiel wie kein anderer. Er ist extrem beidfüssig, sehr sicher bei Flanken und hat extreme Reflexe.

torwart.de: Was war bisher dein schönstes Fußballerlebnis?

Dähne: Da gibt es viele: Zum Beispiel mein erstes Länderspiel mit Deutschland gegen Österreich, dann der dritte Platz bei der U 17 WM in Mexiko und mein erster Profivertrag bei Red Bull Salzburg.

torwart.de: Wie motivierst du dich vor einem Spiel?

Dähne: Ich höre eigentlich vor jedem Spiel Musik, das motiviert mich zusätzlich.

torwart.de: Hast du bestimmte Abläufe/Rituale?

Dähne: Ja, die habe ich. Ich ziehe mir immer den linken und dann den rechten Handschuh an, das ist einfach mal so gekommen und habe es so beibehalten.

torwart.de: Wie schätzt du deine Chancen ein, bald in der ersten Liga spielen zu dürfen?

Dähne: Ich hoffe natürlich, dass meine Zeit in nächster Zeit kommt. Mich dürfen bloß keine schwerwiegenden Verletzungen stoppen. Des Weiteren muss ich einfach hart an mir arbeiten und im Training Gas geben. Dann kommt alles von selber.

torwart.de: Siehst du deine Zukunft eher in Österreich oder in Deutschland?

Dähne: Natürlich würde ich wieder gerne zurück nach Deutschland. Zurzeit spiele ich aber in Österreich und fühle mich sehr wohl hier, aber im Fußball kann alles sehr schnell gehen, also warten wir es ab.

torwart.de: Welche Träume hast du für die nächste Zeit?

Dähne: Ganz klar der Aufstieg in die zweite Liga mit dem FC Liefering! Das wäre eine super Sache.

torwart.de: Thomas, wir bedanken uns für das Interview und wünschen Dir für die Zukunft alles Gute.

Dähne: Vielen Dank.


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