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FC Barcelona: Garcia überzeugt, Talent Yaakobishvili soll Szczesny beerben

Generationenwechsel im Tor der Katalanen: Neuzugang García glänzt als Nummer eins

Autor: T. Rübe - 29.12.2025

Beim FC Barcelona hat sich Sommer-Neuzugang Joan García als neue und starke Nummer eins mit konstant starken Leistungen etabliert. Mit dem 24-jährigen Spanier, der im Sommer vom Stadtrivalen Espanyol Barcelona zu den Blaugrana wechselte, steht man mit vier Punkten Vorsprung auf Erzrivale Real Madrid auf dem ersten Tabellenplatz in La Liga. In 18 Partien kassierte man lediglich 20 Gegentore, wenngleich andere Teams wie eben Real, Atlético Madrid oder auch Espanyol eine bessere Defensive aufweisen können.

Allerdings bietet Barca die mit großem Abstand beste Offensive in Spanien. Im Allgemeinen haben Mannschaften mit einer sehr starken Offensive bisweilen kleine Probleme in der defensiven Stabilität. Von daher ist eine Gegentreffer-Anzahl von 20 positiv zu bewerten. In 12 dieser 18 Spiele lief García auf. In diesen Einsätzen kassierte er lediglich acht Gegentore bei sechs weißen Westen. Noch beeindruckender ist Garcías Quote im Bereich der abgewehrten Schüsse: So konnte der 1,93 m große Torwart überragende 75 % der Schüsse, die auf sein Tor kamen, abwehren. Gleichzeitig mausert sich der Torwart auch immer mehr zum Führungsspieler in Barcas Star-Ensemble.

Auch deswegen wird Marc-André ter Stegen nicht mehr gebraucht. Bei allen Debatten um sein Gehalt und seine Verletzungsanfälligkeit in den letzten Jahren waren seine Leistungen, wenn er spielen konnte, konstant stark. Auch aufgrund seiner Verlässlichkeit wurde der 33-Jährige zum Kapitän. Nach dem Transfer von García war ter Stegen aber nur noch die Nummer drei, da er damit auch zu einem Weggang bewegt werden sollte, während in dieser Saison Wojciech Szczęsny weiterhin als erfahrener Backup fungieren soll. Mit dem deutschen Nationaltorwart plant Barca sowohl aus finanzieller Sicht als auch aus sportlichen Überlegungen nicht mehr, sodass García auch auf lange Sicht Stammkraft beim Tabellenführer bleiben soll.

Der sich abzeichnende Weggang von ter Stegen wird mittelfristig aber nicht die einzige Veränderung im Torwart-Team des FC Barcelona sein. So gilt es als wahrscheinlich, dass der 35-jährige Szczęsny im Sommer seine Karriere beenden wird. Ohnehin war das Angebot des FC Barcelona im Herbst 2024 der einzige Grund, weswegen der Routinier doch fortsetzte, nachdem er wenige Wochen zuvor seine aktive Laufbahn bereits für beendet erklärt hatte. Sein Vertrag läuft im Sommer 2026 aus und eine Ausdehnung des bisherigen Kontrakts gilt nach Einschätzungen aus dem Klub-Umfeld als äußerst unwahrscheinlich, sodass im Sommer eine neue Nummer zwei gefunden werden muss.

Ein Kandidat dafür wäre Iñaki Peña, der einst in La Masia, der legendären Jugendakademie des FC Barcelona, ausgebildet wurde. Peña ist zwar derzeit an den FC Elche ausgeliehen und dort auch Stammkraft, kehrt aber im Sommer zurück. Sein Vertrag bei den Katalanen läuft bis Sommer 2029, eine Kaufoption besitzt Elche dem Vernehmen nach nicht. So könnte der 26-Jährige im Sommer den Posten der Nummer zwei grundsätzlich übernehmen, doch ist es fraglich, ob er dies wirklich möchte. So soll er persönlich verletzt auf seine Degradierung reagiert haben, nachdem er in der Rückrunde der letzten Saison hinter Szczęsny zur Nummer zwei zurückgestuft wurde. Zuvor war er selbst noch der Backup von ter Stegen und rutschte in der klubeigenen Hierarchie immer weiter ab. Dauerhafte Spielpraxis wird Peña in Barcelona nicht mehr erhalten, sodass es durchaus denkbar wäre, dass er auch in der kommenden Saison nicht bei den Blaugrana spielen wird.

Demnach müsste eine neue Nummer zwei gefunden werden. Wie die spanische "Diario Sport" berichtet, soll der Klub bereits eine klare Vorstellung haben, wer in der kommenden Saison diesen Posten in der ersten Mannschaft übernehmen soll. So ist von dem ungarischen Talent Áron Yaakobishvili die Rede. Der Torhüter ist derzeit von Barca an den spanischen Zweitligisten FC Andorra verliehen und spielt bisher eine starke Saison. Er konnte 76,7 % der Schüsse abwehren und ist in der La Liga 2 der spielstärkste bzw. passgenaueste Torhüter mit einer Quote von über 91 % angekommener Pässe.

Laut Transferexperte Fabrizio Romano haben die bisherigen Leistungen des 19-Jährigen auch Begehrlichkeiten aus Italien und Deutschland geweckt. Konkrete Interessenten werden nicht genannt. Bekannt ist lediglich, dass es jeweils Klubs aus der Serie A und der ersten Bundesliga sein sollen. Auch mit diesem Hintergrund wäre es plausibel, dass Barcelona das Talent zur neuen Nummer zwei in der kommenden Saison befördern will, um einen Abgang möglichst zu verhindern.


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