Im Celtic Park geht Celtic Glasgow vor heimischer Kulisse regelrecht mit 1:4 gegen den VfB Stuttgart unter. Einen absolut gebrauchten Abend erlebte dabei der 39-jährige Torhüter der "Bhoys", Kasper Schmeichel. Bereits in der Anfangsviertelstunde sah der Routinier bei Hereingaben sowie im Spielaufbau unsicher aus; vor allem seine Zuspiele wirkten bisweilen zu unsauber.
Das 0:1 resultierte aus einem unglücklichen Ball des Torhüters, der im Mittelfeld der Stuttgarter abgefangen wurde und sofort in einen Gegenstoß mündete. Der anschließende Abschluss von Bilal El Khannouss aus zentralen 15 Metern war dabei nicht unhaltbar. Allerdings schaffte es Schmeichel nicht schnell genug, mit einer sauberen Kipptechnik zu Boden zu kommen, sodass der Ball unter seiner Hand hindurch ins Netz glitt. An einem guten Tag des Keepers hätte dieser Treffer so nicht fallen dürfen.
Das 0:2 nach einer halben Stunde war hingegen kein Fehler des Torhüters. Der Kopfball von El Khannouss aus sieben Metern war aufgrund der Wucht kaum zu verteidigen. Da die Flanke für Schmeichel nicht zu erreichen war, blieb er richtigerweise auf der Linie. Nach einer knappen Stunde erhöhte Jamie Leweling auf 0:3. Der Schuss aus zentralen 16 Metern ließ den Schlussmann erneut unglücklich aussehen: Zwar sprang der Ball kurz vor Schmeichel noch einmal auf, dennoch wirkte der Torhüter in dieser Aktion extrem undynamisch.
Insgesamt ließ sich Schmeichel von der schwachen Mannschaftsleistung anstecken und konnte sein Team nicht vor Schlimmerem bewahren. Beim 0:4 kurz vor dem Ende war er im Eins-gegen-Eins jedoch machtlos. Auf der Gegenseite zeigte Alexander Nübel trotz des Gegentreffers, an dem er schuldlos war, eine gute Partie. Da die Gäste derart überlegen agierten, erlebte Nübel trotz einiger Paraden einen insgesamt ruhigen Abend in Glasgow.
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