Allerdings sprechen auch weiche Faktoren für einen Wechsel nach Girona. So könnte er weiterhin in Katalonien bleiben. Girona liegt nur eine Stunde von Barcelona entfernt, ein Umzug wäre daher für den Torwart nicht notwendig. Dies spielt auch im familiären Kontext eine Rolle, denn seit März 2025 lebt er von seiner Ehefrau und den beiden gemeinsamen Kindern getrennt. Ein Wechsel ins Ausland wäre daher im Hinblick auf die Kinder schwierig.
Die spanische "Sport" berichtet, dass der Transfer wahrscheinlich ist. Nicht nur, dass ter Stegen selbst den Wechsel tatsächlich in Betracht zieht – auch beide Klubs sollen ein gutes Verhältnis untereinander pflegen, weswegen von einer schnellen Einigung auszugehen wäre. Gleichzeitig besteht beim FC Girona in doppelter Hinsicht eine Notwendigkeit, auf der Torwart-Position nachzulegen. Ein qualitativer Zuwachs könnte im Abstiegskampf noch einmal einen Impuls in eine positive Richtung auslösen. Gleichzeitig zeichnet sich ein Abgang des kroatischen Nationaltorhüters Dominik Livakovic ab. Dieser war erst im vergangenen Sommer leihweise von Fenerbahce gekommen, blieb aber hinter Paulo Gazzaniga lediglich die Nummer 2 und möchte aufgrund dessen den Klub bereits im Winter verlassen.
Daher müsste Girona ohnehin noch einen Transfer tätigen. Für den Klub ist es da geradezu eine glückliche Fügung, dass ter Stegen auf dem Markt verfügbar ist. Nach dem spanischen Bericht ist eine Leihe ter Stegens bis zum Sommer angedacht. Ein fester Transfer wiederum erscheint höchst unwahrscheinlich, denn für den bisherigen Mannschaftskapitän des FC Barcelona könnte sich vor allem nach einer möglichst gut verlaufenden Weltmeisterschaft noch die eine oder andere bessere Option als der aktuelle spanische Tabellen-18. ergeben.
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