Unter dem neuen Trainer Vitor Pereira gelingt Nottingham Forest ein wichtiger 3:0-Auswärtserfolg gegen Fenerbahçe Istanbul im Hinspiel der Play-offs der Europa League. Bei den "Tricky Trees" stand Neuzugang Stefan Ortega, der im Winter von Manchester City zum Premier-League-Klub kam, im Tor. Dabei kennt der Torhüter bereits den neuen Trainer: Beide haben im Jahr 2017 rund ein halbes Jahr gemeinsam bei den Münchner Löwen verbracht.
Im Gehäuse von Fener stand wiederum Ederson, der bis zum vergangenen Sommer die Nummer eins bei Manchester City und damit unmittelbarer Konkurrent von Stefan Ortega war. Zeitweise sah es damals so aus, als könnte Ortega sich gegen den brasilianischen Nationaltorhüter durchsetzen. Letztlich spielte dort jedoch meist Ederson, wenn auch nicht immer ganz unumstritten. Im nun direkten Aufeinandertreffen siegte jedoch Ortega. Dies lag allerdings nur bedingt an den Torhütern, da Fenerbahçe insgesamt eine schwache Mannschaftsleistung darbot.
So hatten die Gastgeber im gesamten Spiel lediglich zwei wirklich gute Abschlüsse zu verzeichnen. Bei beiden war Ortega jedoch auf dem Posten. Der Torhüter, der immer noch leise Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft hegt, konnte jeweils mit aufmerksamen Reaktionen Gegentreffer verhindern. Dies war besonders wichtig, da es sich jeweils um den möglichen Anschlusstreffer der Gastgeber gehandelt hätte.
Damit hat sich Nottingham Forest einen guten Vorteil für das Rückspiel erarbeitet. Für Fener wird es hingegen eine schwierige Aufgabe, bei der sich auch der Torwart steigern müsste: Gerade beim 0:2 durch Igor Jesus sah Ederson bei einem Eckball nicht glücklich aus, als er sich für die kurze Ecke entschied, den Ball jedoch nicht abgreifen konnte, sodass der Stürmer am zweiten Pfosten einköpfen konnte.
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