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DFB Pokal: Torhüter im Fokus

Der erste Teil der zweiten Runde des Pokals in der Kompakt-Analyse

Autor: T. Rübe - 28.10.2021

 

Trotz mancher Paraden sind Fährmann und sein Schalke 04 im Traditionsduell gegen 1860 München aus dem Wettbewerb geflogen (foto: firo)

Im ersten Teil der zweiten Runde des DFB-Pokals entschieden teilweise die Torhüter die jeweiligen Spiele, wenngleich die ganz großen Überraschungen so weit ausblieben. Lediglich der TSV 1860 München schlug zu Hause Schalke mit 1:0 und kegelte somit eine höherklassige Mannschaft aus dem Pokal. Zünglein an der Waage waren hierbei auch die Torhüter. Zwar waren die Löwen durchaus spielbestimmend und hatten auch die besseren Chancen, sodass Fährmann, der im Pokal spielen durfte, auch mehrfach gefordert war. Allerdings sah er bei dem einzigen Tor des Abends auch nicht ganz glücklich aus. So kam Lex aus spitzem Winkel zum Abschluss und überwand den Torwart durch dessen Beine, der zum Zeitpunkt des Schusses noch in der Bewegung war. Auf der anderen Seite war es aber auch Löwen-Torwart Hiller, der seine Mannschaft mit mehreren spektakulären Paraden immer wieder vor dem Ausgleich rettete. Ab der 48. Minute waren die Gäste noch in Unterzahl. Der Ausgleich gelang auch dadurch letztlich nicht mehr.

Eine ähnliche Überraschung lag auch beim Spiel des VfL Osnabrück gegen den SC Freiburg in der Luft. So scheiterten die Norddeutschen gegen den Bundesligisten aus dem Breisgau im Elfmeterschießen. Der Held in Reihen der Freiburger war die eigentliche Nummer 2 des SC, Benjamin Uphoff. So war der Torwart bereits in der regulären Spielzeit immer wieder auf dem Posten und rettete, doch seine Sternstunde schlug im Elfmeterschießen, als er drei Versuche hielt und damit schon fast im Alleingang. Auf der anderen Seite hielt zwar auch Kühn im Osnabrücker Tor zwei Elfmeter, doch gleichzeitig hatte er auch das 0:1 durch Grifo zu verantworten. So kam er an der Grundlinie aus dem Strafraum heraus und versuchte Höler zu  stellen, doch war er dadurch nicht wieder im Tor zurück, als der Schuss auf das Tor flog.

Ähnlich verlief auch das Spiel in Nürnberg zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem HSV. So wurde Heuer Fernandes zum Elfmeterheld und hielt immerhin noch zwei Strafstöße, während Klaus auf der anderen Seite weniger Glück aufbringen konnte. Im Spiel selbst zeigten beide Torhüter in einem intensiven Spiel eine gute Leistung und konnten sich mehrfach auszeichnen. Das Prädikat intensives Spiel traf auch das Spiel FSV Mainz 05 gegen Arminia Bielefeld zu. Dort fiel die Entscheidung letztlich in der Verlängerung durch einen schönen Treffer von Ingvartsen, der den Ball aus 25 Metern um Ortega herum, der einen Tick zu hochstand, in Richtung Winkel zirkelte. Zuvor war es aber an Ortega, der seine Mannschaft überhaupt so lange im Spiel hielt. Dabei zeigte der Torwart mehrere klasse Aktionen und verhinderte dadurch mehrere Treffer. Aber auch Zentner hatte zwei tolle Paraden, zeigte aber beim Angriff auf lange Bälle eine große Ungeduld und stürzte regelrecht dem Ball entgegen, ohne diesen zu erreichen. In den Spielen von Babelsberg gegen Leipzig, Münster gegen die Hertha, Hoffenheim gegen Kiel und Dortmund gegen Ingolstadt gab sich der Favorit jeweils keine Blöße. Dabei war es vor allem für Leipzig und Dortmund beinahe unnötig knapp. Dies lag aber auch teilweise an den gut spielenden Torhüter Buntic (Ingolstadt) und Theißen (Babelsberg). Die Torhüter vereitelten somit mehrere gute Chancen der Bundesligisten und hatten darüber hinaus aber auch Glück, dass sowohl Dortmund als auch Leipzig gute Möglichkeiten aufgrund der eigenen Ungenauigkeit ungenutzt ließen.

Die nächste Überraschung gab es bei der Heimniederlage von Bayer 04 Leverkusen gegen den KSC. Dabei war aber auch Lukas Hradecky durchaus spielentscheidend. So leitete der Torwart mit einem desaströsen Fehlpass das 1:2 für Karlsruhe ein. So spielte er den Ball direkt zu Choi, der daraufhin allein auf das Tor zu lief und im 1 gegen 1 gegen den Keeper die Oberhand behielt. Das bedeutete letztlich die große Sensation.

Weniger sensationell, aber höchst spektakulär verlief das Spiel vom VfL Bochum gegen den FC Augsburg. Dabei wurde Manuel Riemann im Elfmeterschießen zum Bochumer Helden, obwohl er das Spiel selbst gar nicht bestritt. Das Spiel selbst absolvierte Michael Esser. In der 119. Minute wurde Riemann, ohnehin als Elfmeterkiller bekannt, eingewechselt. Erst gegen Eintracht Frankfurt in der Bundesliga hielt der Torwart einen Elfmeter. Auch am ersten Spieltag konnte er einen Strafstoß parieren. Dies gelang ihm zwar gegen den FCA so nicht. Doch Maier als letzter der 5 Augsburger Schützen jagte den Ball über das Tor. Den darauf folgenden letzten Bochumer Elfmeter schoss Riemann selbst und verwandelte, wodurch er sich noch gewissermaßen zum Helden krönen konnte.


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