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Mark Flekken: „Wenn du gut kicken kannst, aber nichts hältst, hilfst du dem Team auch nicht weiter"

Flekken über den Vergleich mit seinem Idol Edwin van der Sar

Autor: T. Rübe - 14.05.2022

Mark Flekken ist sicher der Shootingstar unter den Torhütern in der ersten Bundesliga, auch wenn er sicher einen untypischen Weg hinter sich hat. So bringt der 28-Jährige jetzt gerade seine erste Saison als Stammtorhüter in der ersten Bundesliga hinter sich und absolvierte nunmehr auch seine ersten beiden Länderspiele für die niederländische Nationalmannschaft. In dem Alter ist diese Laufbahn etwas ungewöhnlich, doch gab Flekken nun gegenüber dem Kicker an, zu seinem Wechsel nach Freiburg einen klaren Karriereplan verfolgt zu haben. So hatte sich der Torwart vorgenommen, innerhalb von zwei Jahren in Freiburg den Status der Nummer 1 zu erlangen, oder den Verein zu wechseln. Nach zwei Jahren wäre auch bereits die Zeit für Flekken in Freiburg gekommen, da Alexander Schwolow nach starken Leistungen für 7 Millionen Euro nach Berlin zur Hertha wechselte.

Für Flekken sollte der nun der große Moment kommen, doch zog er sich vor der ersten Pokalrunde eine schwere Ellenbogenverletzung zu und fiel fast die gesamte Saison aus. So wurde Florian Müller noch ausgeliehen und spielte eine starke Runde. Doch nachdem Flekken wieder fit war, spielte dieser auch. Auch im Interview lobte der Keeper daher noch einmal das ihn gesetzte Vertrauen und gab an, dass der SC Freiburg auch durch das entgegengebrachte Vertrauen den Druck vom Torwart genommen zu haben. Darüber hinaus gab der Niederländer aber auch an, sich das Vertrauen erarbeitet zu haben.

Gleichzeitig zahlt er jetzt auch das in ihn gebrachte Vertrauen mit starken Leistungen zurück. Lediglich zwei gravierende Fehler fielen in dieser Saison auf, das war beim 1:4 gegen den FC Bayern. Dass dies aber an dem gesteigerten Fokus auf ihn nach den ersten beiden Länderspielen gegen Deutschland und Dänemark lag, wollte der Torhüter so nicht gelten lassen. Er sagte darüber im Kicker nur, dass er sich zweimal für die falschen Abläufe entschieden habe und diese Fehler dann in 90 % der Fälle auch zu Gegentoren führen. Doch dieses Spiel kann nicht über die allgemeine Leistung Flekkens hinwegtäuschen. Nicht ohne Grund kann er sich berechtigte Hoffnungen auf den Stammplatz in der Elftal bei der Weltmeisterschaft in Katar machen.

Auch Bondscoach Louis van Gaal hat eine hohe Meinung vom Spätstarter, der sich nun auch zum Vergleich mit Edwin van der Sar, Flekkens großem Idol hinreißen ließ. Für den Torwart, der auch selbst als sehr spielstark gilt, ist der Vergleich nicht gerechtfertigt, denn van der Sar sei einer, wenn nicht gar der beste niederländische Torhüter aller Zeiten. Eine weitere Einschränkung machte der Wahl-Freiburger auch bezüglich der Wichtigkeit der fußballerischen Fähigkeiten: „Ich kann ja wie gesagt ein bisschen kicken. Aber letztlich geht es darum, was du mit deinen Händen hältst. Das ist der er Großteil der Arbeit und Priorität Nummer 1. Wenn du gut kicken kannst, aber nichts hältst, hilfst du dem Team auch nicht weiter."

Nach dem nächsten Schritt in seiner Karriere befragt, gab Flekken an, dass der europäische Wettbewerb, egal in welcher Form eine Belohnung für das erfolgreiche Jahr der Breisgauer wäre. Auch sagte er, dass er wie der Rest der Mannschaft nun auch das Pokalfinale gegen RB Leipzig gewinnen will. Ebenso hat der Torwart auch noch einen Wechsel zu einem europäischen Top-Klub im Auge: „Das würde ich mir wünschen. Jetzt ist das aber kein Thema: Ich habe hier einen Vertrag, fühle mich wohl und mit Blick auf die WM im Winter sollte man bei einem Wechsel schon ganz, ganz sicher sein, zu spielen. Das habe ich mir hier erarbeitet, muss es aber auch jede Woche wieder beweisen. Freiburg gefällt mir ganz gut. Und wenn wir europäisch spielen, wäre das noch mal ein Pluspunkt."

Doch was wiederum der Keeper bedauert, ist der Abgang seines bisherigen Torwarttrainers, Andreas Kronenberg: „Jemanden mit seiner Qualität findet man nicht überall. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis und können über alles offen diskutieren. Er legt im Torwarttraining großen Wert auf Sicherheit. Und er versucht immer das Komplettpaket zu trainieren. Krone hat außerdem ein gutes Gespür dafür, wann er mal mehr Dampf drauf geben und wann es lockerer zugehen muss. Die Früchte seiner Arbeit sieht man ja überall in der Bundesliga herumlaufen. Ich hätte noch ein paar Jahre mit ihm gearbeitet, aber so ist das im Fußball nun mal."

Nun muss Flekken auch ohne Kronenberg beweisen, dass er auch ohne seinen bisherigen Torwarttrainer weiterhin auf internationalem Niveau agieren kann. Nach seinem bisherigen Werdegang ist es dem Torwart aber definitiv zuzutrauen.

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