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Hertha BSC: Tjark Ernst als Versprechen für die Zukunft

Der 19-Jährige Torhüter wechselt zur Hertha

Autor: T. Rübe - 30.06.2022

Tjark Ernst ist 19 Jahre jung und in der Bundesliga ein soweit noch unbeschriebenes Blatt und dennoch findet der Transfer des Talents vom VfL Bochum zur Berliner Hertha ein gewisses Interesse. Das liegt zum Teil auch am berühmten Vater von Tjark Ernst, denn dieser ist der ehemalige Bundesliga-Torhüter Thomas Ernst, der vor allem in Bochum zu seiner Zeit prägend war. Doch darüber hinaus ist Tjark Ernst, der ebenso wie sein Vater den Weg ins Tor gefunden hat, ein großes Torwarttalent und war in Bochum hinter den Platzhirschen Manuel Riemann und Michael Esser auf dem Weg zur Nummer 3.

Doch dies reichte dem ambitionierten Talent auf Dauer nicht mehr, wie im Interview mit Revier Sport angab: „Es hätte mir in meiner Entwicklung nicht weitergeholfen, die Nummer 3 oder Nummer 4 beim VfL zu sein. Das war definitiv der ausschlaggebende Grund, dass ich bei Hertha in der U23 die Spielpraxis habe, die ich bei Bochum nicht bekommen hätte. Vor allen Dingen, wenn du jetzt aus der U19 heraus in den Herrenbereich kommst, ist das einfach sehr wichtig.“ Ernst bestritt in der A-Jugend-Bundesliga West 16 Partien, kassierte dabei lediglich 9 Gegentore und behielt 10-mal die weiße Weste.
 
Ebenso sprach der dreifache U19-Nationaltorhüter noch über die Perspektive in Berlin: „Ich werde bei den Profis mittrainieren, immer dabei sein und am Wochenende in der U23 Spielpraxis sammeln, um in meiner Entwicklung den nächsten Schritt zu gehen. Ich möchte mich im Herrenbereich etablieren und ein besserer Torwart werden, um meine Ziele zu erreichen. Hertha hat mir in den Gesprächen, die wir hatten, ein gutes Gefühl gegeben, mir aufgezeigt, wie sie kurz- und mittelfristig mit mir planen und das hat mich überzeugt.“ 
 
Emotional wiegt der Abschied wiederum recht schwer, wie der Torwart zugab: „Natürlich ist da auch ein Stück Wehmut dabei, wenn du elf Jahre in dem Verein spielst, von der U9 bis zur U19 alle Jugendmannschaften durchläufst und jetzt die letzten zweieinhalb Jahre komplett im Trainingsbetrieb der Profis dabei sein durftest. Ich habe den größten Teil meiner Kindheit in Bochum verbracht, i der Stadt und beim Verein. Von daher werde ich die Zeit in guter Erinnerung behalten und der VfL wird immer einen Platz in meinem Herzen, das ist ganz klar.“ Gleichzeitig zeigt die Situation von Tjark Ernst gewisse Parallelen zu Marcel Lotka, der im Frühjahr etwas zufällig bei der Hertha zu seinem Bundesliga-Debüt kam und nachhaltig in Deutschland dadurch auf sich aufmerksam machen konnte. Gleichzeitig könnte Ernst durchaus recht schnell in der Herthaner Hierarchie aufsteigen, da Lotka, Körber und Schwolow den Verein verlassen haben und bislang nur Oliver Christensen für die kommende Saison neben Ernst zur Verfügung stünde. Eine potenzielle neue Nummer 1 wird derzeit noch gesucht. Eine Spur führte dabei in den vergangene Tagen zu Bernd Leno, der zwar noch beim FC Arsenal unter Vertrag steht, dort in der kommenden Saison aber lediglich die Nummer 3 wäre.

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