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Union Berlin: Raab fällt aus

Ereignisreiches Bundesliga-Debüt mit schmerzhaftem Ende für Matheo Raab

Autor: T. Rübe - 17.03.2026

Es war ein ereignisreiches Bundesliga-Debüt für Matheo Raab. Der 27-Jährige hatte rund 80 Minuten nichts zu tun und erlebte dann aber eine aufreibende Schlussphase, denn in den letzten Minuten der Partie kam der SC Freiburg das eine oder andere Mal gefährlich vor das Berliner Tor, wodurch Raab, der den angeschlagenen Frederik Rönnow vertrat, mehrfach eingreifen musste. Glück und Unglück gleichzeitig hatte die Nummer 2 der Eisernen bei einer Flanke, als er den Ball zwar leicht traf, aber auch den Freiburger mit der rechten Faust am Kopf erwischte. Ein Elfmeter schien zumindest möglich. Da dieser aber nicht gegeben wurde, ging die Szene vermeintlich glimpflich für den Torhüter aus – wenn da nicht die Handverletzung gewesen wäre.

Es war sofort klar, dass sich Raab in dieser Szene an der rechten Hand verletzt hatte. Der Berliner Kapitän Christopher Trimmel lief sofort zu Cheftrainer Steffen Baumgart und sprach mit ihm darüber, wer für Raab ins Tor gehen könnte, denn die Gastgeber hatten ihr Wechselkontingent bereits vollständig ausgeschöpft. Tom Rothe war aufgrund seiner Körpergröße ein Kandidat, doch Raab biss sich durch und parierte anschließend noch einen tollen Schlenzer von Beste mit der verletzten Hand.

Raab sagte nach dem Spiel: „Ich bin einfach nur unheimlich glücklich. Scheiß auf die Hand. Ich habe so lange auf den Moment gewartet, den wollte ich mir nicht nehmen lassen. (...) Ich habe nur noch Schmerzen gespürt. Wir konnten nicht mehr wechseln, ich wollte die paar Minuten irgendwie noch zu Ende spielen. Nützt nichts, auf die Zähne beißen und irgendwie den Handschuh wieder anziehen und das Ding über die Bühne bringen.“

Es wird für den Torwart aber vorerst die einzige Begegnung in der Bundesliga gewesen sein, denn wie der Bundesligist bekannt gab, verletzte sich Raab schwer an der Hand und fällt nun mehrere Wochen aus. Konkreter wurde der Klub aber nicht. Es ist aber von einem Bruch auszugehen, denn bereits 2024 zog sich Raab eine Verletzung in der rechten Hand zu und fiel mehrere Monate aus. Damals sei aber ein anderer Knochen betroffen gewesen im Vergleich zur aktuellen Situation, wie Raab selbst am Montag sagte. Für sein Spiel bekam Raab noch Lob vom Cheftrainer: „Er ist ein absoluter Typ. Er hat Charakter gezeigt.“


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