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Gregor Kobel mit fatalem Fehlpass gegen Bergamo

Durch einen schwerwiegenden Patzer im Aufbauspiel fliegt der BVB raus

Autor: T. Rübe - 27.02.2026

Es war die Szene, die dem BVB das mögliche Achtelfinale der Champions League endgültig kostete: Gregor Kobel versuchte in der Nachspielzeit der regulären Partie, einen Ball außerhalb des Strafraums abzufangen, und spielte aus seiner Sicht einen Flachpass auf die rechte Seite, der jedoch den Gegner bediente. Die sofort folgende Flanke von Pašalić wollte Bensebaini noch im Strafraum klären, traf aber mit den Stollen Nikola Krstović am Kopf. Es war ein klarer Elfmeter für die Hausherren – und das beim Stand von 3:1. Dieses Ergebnis hätte für den deutschen Vertreter zumindest noch die Verlängerung bedeutet.

Den fälligen Elfmeter verwandelte Lazar Samardžić sicher. Unmittelbar danach folgte der Schlusspfiff. DAZN-Experte Nils Petersen sah danach die Hauptschuld beim Keeper: „Das letzte Tor, das geht auf Kobel. Kobel muss den Ball klären. Er hat so viele Spiele für den BVB gerettet in dieser Champions-League-Saison. Aber in dieser Phase des Spiels, in der 93. oder 94. Minute, muss der Ball auf die Tribüne.“ Unrecht hatte Petersen mit seiner Einschätzung nicht, denn die Nachspielzeit war tatsächlich fast vorbei. Zumindest die Verlängerung hätten die Gäste damit noch erreicht, nachdem man die gute Ausgangslage aus dem Hinspiel bereits in der ersten Halbzeit verspielt hatte. Dabei war es Kobel zu verdanken, dass Atalanta Bergamo zur Pause nicht bereits mit drei oder gar vier Toren führte.

Was diese Szene aber auch zeigte: Kobel ist mitunter fehleranfällig, wenn es um die spielerische Komponente geht. Unter Druck passieren ihm bisweilen Fehler mit dem Ball am Fuß. In diesem Fall war es jedoch primär ein Entscheidungsfehler, da er eine spielerische Lösung suchte, statt das Spielgerät konsequent wegzuschlagen. Kobel sagte nach der Partie: „Klar war es mein Fehler am Ende. Es tut mir super leid für meine Jungs. Fußball ist manchmal hart. Das ist ein Bruchteil einer Sekunde, da denkst du nicht: einfach irgendwie weg. Ich war im Spiel drin und habe versucht, eine Lösung zu finden. So ist das natürlich super hart für die Mannschaft.“

Vor dem Spitzenspiel gegen den FC Bayern München ist die Niederlage in Bergamo und das damit verbundene Aus in der Königsklasse natürlich doppelt bitter. Der Fokus wird daher am Samstag noch einmal verstärkt auf Kobel liegen, denn die Bayern sind ohnehin für ein hohes Pressing bekannt. Kobel wiederum neigt dabei bisweilen zu kleineren Unsicherheiten, die vor allem in diesem Spiel den Unterschied machen könnten. Gleichzeitig benötigt der BVB dringend einen Sieg gegen die Münchner, um auf fünf Punkte an den Rekordmeister heranzurücken und damit die letzte Chance auf die Meisterschaft zu wahren.


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