Das Jahr 2026 verläuft für RB Leipzig bisher eher durchwachsen. In sechs Spielen gelangen Siege gegen Freiburg, Heidenheim und Köln. Während man vor heimischer Kulisse gegen den FC Bayern München mit 1:5 regelrecht unterging, spielte man gegen den FC St. Pauli und den VfL Wolfsburg jeweils unentschieden. Nachdem die Sachsen lange Zeit auf einem Champions-League-Platz rangierten, findet man sich derzeit auf Rang 5 wieder.
Zu allem Überfluss muss RB in den kommenden Wochen auf Stammtorhüter Peter Gulácsi verzichten. Der Ungar zog sich im Spiel gegen Wolfsburg einen Innenbandanriss im linken Knie zu. Konkret entstand die Verletzung bei der Landung nach einer Flugparade. Nach einem Statement des Klubs wird der 35-Jährige voraussichtlich bis Ende März fehlen. Für den Torhüter, der bisher in der Bundesliga neun weiße Westen erreichen konnte und mit 57 Paraden eine Abwehrquote von rund 65 % aufweist, wird nun Maarten Vandevoordt zu regelmäßigen Einsätzen kommen. Dies soll für den Belgier auch in der kommenden Saison in Leipzig gegeben sein. Wie der Klub vor Kurzem bekannt gab, werden zur neuen Spielzeit Gulácsi und Vandevoordt die Positionen tauschen.
Zu dem Ausfall des Routiniers sagte Marcel Schäfer, seines Zeichens Geschäftsführer Sport bei RB: "Die Diagnose ist bitter, aber wir kennen Pete als absoluten Vollprofi mit großer Mentalität. Er wird deshalb alles daransetzen, schnell und gestärkt zurückzukommen. Wir unterstützen ihn auf seinem Weg der Genesung mit allem, was wir haben und wünschen ihm einen zügigen Heilungsverlauf."
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