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Frederik Rönnow: Doch noch der große Auftritt

Vom Rücktritt zum Hoffnungsträger: Rönnows späte Chance im dänischen Tor

Autor: T. Rübe - 26.03.2026

Die Karriere des Frederik Rönnow hat schon die eine oder andere Achterbahnfahrt aufzuweisen. Als er 2018 nach Deutschland zu Eintracht Frankfurt wechselte, sollte er den gerade abgewanderten Lukas Hradecky beerben, scheiterte aber auch aufgrund eigener Verletzungen an der glücklichen Rückhol-Aktion von Kevin Trapp. Es folgte später eine Leihe zu Schalke 04 und auch der damalige endgültige Wechsel zum 1. FC Union Berlin war anfänglich nicht das gewünschte Happy End.

Erst mit der Zeit avancierte er zur neuen Nummer 1. Dies blieb Rönnow in der dänischen Nationalmannschaft bislang verwehrt. Er scheiterte dabei immer wieder an Kasper Schmeichel, der seit Jahren die klare dänische Nummer 1 war. So fuhr Rönnow bereits 2018 und 2022 zu den Weltmeisterschaften mit, war aber jeweils nur Reservist. Daher und auch aus familiären Gründen trat der 33-Jährige vor eineinhalb Jahren aus der Nationalmannschaft zurück. Die Situation im dänischen Tor hat sich aber gravierend geändert: Schmeichel droht aufgrund einer schwierigen Schulterverletzung das Karriereende; zumindest wird er mindestens 10 bis 12 Monate ausfallen. Für die Play-off-Spiele gegen Nordmazedonien und auch bei einer geglückten Qualifikation für die WM müsste eine neue Nummer 1 her.

Frederik Rönnow hätte darauf große Chancen, denn Nationaltrainer Brian Riemer holte Rönnow zurück. Konkret sagte der Coach dazu: „Wir hatten ein super Gespräch und es hat mich sehr gefreut, dass er Lust hat, zurückzukommen und Dänemark zu helfen.“ Dabei könnte Rönnow sogar noch zur Dauerlösung werden. Schmeichel kam bereits merklich in die Jahre und Filip Jörgensen vom FC Chelsea fehlt derzeit verletzt. Darüber hinaus ist Jörgensen in London auch nicht die klare Nummer 1, sondern muss zumeist Robert Sánchez den Vortritt lassen. Rönnow hingegen ist in seinem Klub die klare Nummer 1 und hat von europäischen Spielen bis hin zu außerordentlichen Drucksituationen im Abstiegskampf bereits alles erlebt.

Riemer sagte noch auf der Pressekonferenz vor den Duellen gegen Nordmazedonien: „Ich habe meine Entscheidung getroffen und ich verstehe, dass es daran Interesse gibt. Aber ich vermute auch, dass das Interesse in Nordmazedonien genauso groß ist, und deshalb will ich meine Karten nicht zu früh in der Presse spielen.“


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