Zur neuen Saison sollte Maarten Vandevoordt die Rolle der Nummer 1 bei RB Leipzig übernehmen. Das kommunizierte der Klub bereits offiziell. Auch mit dem Belgier und dem bisherigen Stammtorwart Peter Gulácsi war dieser Plan abgestimmt. Die Wachablösung kommt aber nun etwas früher als geplant. Wie Leipzigs Cheftrainer Ole Werner nun bekannt gab, wird Vandevoordt auch den Saisonendspurt im Tor der Sachsen bestreiten – obwohl Gulácsi nach seiner Innenbandverletzung im linken Knie nun wieder voll ins Training einsteigen konnte.
Konkret sagte Werner: "Pete hat diese Woche wieder mit der Mannschaft trainiert und nach seiner Pause drei volle Einheiten absolviert. Ich habe auch mit ihm gesprochen – er schätzt die Situation ähnlich ein: Maarten ist im Rhythmus und hat gute Leistungen gezeigt, während Pete lange raus war. So wie du bei einem Innen- oder Außenverteidiger nicht direkt wechseln würdest, wenn jemand anderes es gut macht, sehen wir es auch auf der Torwartposition. Pete ist natürlich ehrgeizig, aber auch Realist und erfahren genug. Deshalb bleibt Maarten erst mal im Tor."
Somit kommt der strategische Torwartwechsel, der zur neuen Saison angedacht war, schon etwas eher. Für Vandevoordt ist es gleichzeitig der richtige Zeitpunkt, denn er drohte bereits mit einer Abwanderung, wenn er weiterhin nicht zu regelmäßigen Einsätzen gekommen wäre.
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