Bei RB Leipzig konnte Maarten Vandevoordt jetzt seinen nächsten Schritt in der Karriere gehen. Nachdem der mittlerweile 24-Jährige bereits im April 2022 von den Roten Bullen verpflichtet wurde und erst zwei Jahre später von seinem bisherigen Stammverein KRC Genk zu den Sachsen stieß, konnte sich Vandevoordt nunmehr als Stammtorhüter etablieren. Dem vorausgegangen war eine zwischenzeitliche Knieverletzung der bisherigen Nummer 1 Péter Gulácsi, wobei für die neue Saison ohnehin geplant war, dass der Belgier fortan die Rolle des Stammtorhüters dauerhaft übernehmen sollte. Dies gelang Vandevoordt nun aber etwas eher.
Da der Keeper in Leipzig gleichzeitig starke Leistungen zeigte, ging er auch davon aus, dass er in Belgiens WM-Kader stehen würde. In den jeweiligen Länderspielen vor der Weltmeisterschaft gehörte der Torhüter jeweils zum belgischen Nationalmannschaftskader. Daher ging er auch davon aus, dass Nationaltrainer Rudi Garcia ihn für die WM nominieren würde. Tatsächlich wurde dem Torhüter aber lediglich eine Rolle für die WM angeboten, wie sie Jonas Urbig bei der deutschen Nationalmannschaft innehat. So wird der Bayern-Keeper mit zur WM fliegen und der Nationalmannschaft als Trainings-Torwart zur Verfügung stehen. Für die belgische Nationalmannschaft sollte Vandevoordt diese Rolle übernehmen. Anders als Urbig jedoch lehnte der Torwart dieses Angebot ab und reist demnach nicht mit in die USA.
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