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Tom Starke: Oftmals von der Abwehr alleingelassen (firo)
Tom Starke: Oftmals von der Abwehr alleingelassen (firo)

Tom Starke, der 26 Jahre alte Torwart vom MSV Duisburg, war schon einmal Deutscher Meister. Und das mit Bayer Leverkusen! Kein Scherz, sondern die reine Wahrheit. Allerdings durfte Starke „nur“ mit der A-Jugend vom Leverkusener Pillen-Club jubeln, zwei Jahre später war Starke mit dabei, als sich der Mythos „Vizekusen“ etablierte. Bei den drei „Endspielniederlagen“ von Bayer (Champions League, DFB-Pokal, Meisterschaft) traf Starke allerdings keine Schuld: Er musste sich das grausame Ende einer phantastischen Saison von der Bank aus ansehen.

Seit der laufenden Spielzeit spielt Starke beim MSV in Duisburg, zuvor war er mit souveräner Arbeit in Paderborn aufgefallen, was ihm einen Stammplatz beim abstiegsbedrohten Revierclub einbrachte. Gegen die wundersame Hertha war Starke am Freitag-Nachmittag der beste Spieler seiner ansonsten desolaten Mannschaft. Fast schien es, als hätten die Duisburger eine Wette am laufen, wer den 1,94 Meter großen Schlussmann am häufigsten zu Paraden zwingen würde. Von seiner Defensive war jedenfalls nicht viel zu sehen, Starke war gegen quirlige Berliner auf sich allein gestellt. Das Problem löste er zunächst großartig, sein Reflex nach wenigen Minuten gegen Raffael verhinderte die frühe Führung. „Das Spiel ging ja schon vom Anpfiff an schlecht los für uns“, sagte Starke nach der Partie, „gleich nach wenigen Sekunden bekommen die Berliner eine Ecke.“ Und auch nach der Anfangsoffensive spielten sich die Highlights der Begegnung im Strafraum von Starke ab. Das 1:0 von Raffael konnte er nicht verhindern, der Außenristschuss des Brasilianers wurde abgefälscht und schlug knapp neben dem Tor ein. Lediglich bei Pantelic´ Rechtschuss in der 37. Minute hätte Starke womöglich geschickter eingreifen können, beim Herauslaufen wirkte der schlacksige Torwart staksig.

Sein Gegenüber, Jaroslav Drobny, konnte in aller Ruhe das neue Selbstvertrauen seiner Hertha genießen. Gegen die vollkommen harmlosen Duisburger war Drobny derart unterbeschäftigt, dass es wohl MSV-Trainer Rudi Bommer nicht weiter aufgefallen wäre, wenn der Tscheche sich schon einmal vorzeitig zum Duschen abgeseilt hätte.

 

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